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Informationen
für Familienaufstellungen |
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Grund-Informationen zur Familienaufstellung bei M.Hanglberger |
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Termine für Familienaufstellungen und Vorträge |
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Anmeldebogen für eine Familienaufstellung |
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Erforderliche Familien-Daten: Auflistung mit Ordnungs-Schema |
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Therapeuten mit systemischer Ausbildung |
è(23 Thesen aus einem Vortrag) |
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von Manfred Hanglberger |
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1. Das Kind hat vor der Geburt unmittelbar Anteil am
körperlichen und seelischen Leben der Mutter: Das Kind spürt im Mutterleib
alle körperlichen und seelischen Regungen der Mutter: 2. Das Kind kann vor der Geburt und einige Zeit nach der Geburt
zwischen Mit-Gefühl und eigenem Gefühl nicht unterscheiden. Es lebt
in der Identifikation, in einer seelischen Einheit mit der Mutter. Dabei
können die Gefühle der Mutter in der Seele des Kindes mächtiger sein
und mehr seelischen Raum beanspruchen als die eigenen Gefühle des Kindes.
Die Seele des Kindes ist weit gehend "besetzt" von den Gefühlen
der Mutter. 3. Das Kind ist Teil der Seele der Mutter und des Vaters. 4. Am stärksten spürt das Kind die seelischen Energien, die die
Eltern verdrängen, "runterschlucken", nicht ausdrücken, nicht
wahrhaben möchten, nicht aushalten können. 5. Das kleine Kind lebt weitgehend "unbewusst": in
körperlich-seelischer Wahrnehmung. 6. Das Kind ist der "schwächste" Teil der Seele der
Eltern, es kann sich nicht "zusammenreißen", nicht sich
beherrschen, den Körper nicht dem Willen unterwerfen: 7. Die Seele (Innenwelt der Gedanken und Gefühle) will zur Welt
kommen; 8. Wenn das Kind geboren ist, ist seine Seele noch lange nicht
geboren. 9. Das Kind erlebt die Welt und die Menschen extrem subjektiv: 10. Neben Schuldgefühlen und Wut können bei Schicksalsschlägen
und anderen seelischen Belastungen aber auch noch entstehen: 11. Das Kind hat eine sehr sensible Wahrnehmung für
Ungerechtigkeiten, Ausgrenzungen oder Abwertungen im Denken und Verhalten der
Eltern, aber auch für das Vergessen oder Verleugnen von Menschen, die zum
Verwandtschaftssystem dazugehören. 12. Das Kind "glaubt" an Wertschätzung, an Vertrauen,
an Verständnis und Achtung unter den Familien-Mitgliedern. (Es bezieht eine
evtl. vorhandene Verachtung der Eltern gegenüber einer anderen Person unter
Umständen auf sich). 13. Das Kind glaubt den Eltern: 14. Das Kind liebt die Eltern immer - bis zur Selbst-Aufgabe. 15. Das Kind trägt die Art der Partner-Beziehung der Eltern in
sich: 16. Das Fehlverhalten von Kindern ist oft ein Symptom, um etwas
Wichtiges aufzudecken: 17. Kinder brauchen schon als Säuglinge die Unterscheidung vom
"inneren Kind" der Eltern. 18. Das Kind kommt in eine Welt, die Gefühle bewertet und zum
Teil verbietet:
19. Das Kind kommt in eine Welt, durch die es seelisch
überfordert und verletzt werden wird: 20. Das Kind vergöttert die Eltern. Aber es kann die
"vollkommenen Eltern" nicht ertragen. 21. Kinder möchten von Mutter und Vater körperlich und
seelisch wahrgenommen werden, wollen erleben dürfen, dass sich beide für sein
Dasein und später für seine Erlebnisse interessieren. 22. Kinder leiden, wenn sich Großeltern in das Leben der Familie
besserwisserisch einmischen oder wenn z.B. die Mutter mit den eigenen Eltern
mehr Austausch pflegt als mit ihrem Ehemann. Wenn die Eltern zu den eigenen
Eltern zur rechten Zeit auch NEIN sagen können, kann ihr Kind eine gesunde
"seelische Haut" entwickeln. 23. Jedes Kind möchte ein Original sein dürfen, nicht ein Ersatz
für ein anderes Kind, nicht nur ein Trostpflaster auf einer seelischen Wunde
von Mama oder Papa, nicht ein Ersatz für das, was Papa oder Mama in der
eigenen Kindheit vermisst haben oder nicht zu verwirklichen geschafft haben. |
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Text von Manfred Hanglberger |
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Ausführlicher zum Thema: "Die Seele des
Kindes" siehe in: Wie die Seele "zur Welt kommt" |
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Das Autorenhonorar kommt Straßenkinder-Projekten in Afrika und Südamerika zugute. |
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