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Die Erbsünde als Ursache des Bösen?
„Das Böse“ gibt es nicht!

Überlegungen von Manfred Hanglberger

Man sollte in der Kirche sehr vorsichtig sein mit dem Reden über das Böse; denn „das Böse“ gibt es gar nicht, sondern es gibt aggressive und gewalttätige Menschen, deren Psyche eine konkrete Ursache hat. Diese gilt es zu verstehen, um sich evtl. vor diesen Menschen zu schützen bzw. mit ihnen einen Weg der Heilung zu gehen.

 

HEUTIGE BEKANNTE URSACHEN FÜR „BÖSES“ VERHALTEN VON MENSCHEN:

 

1. Begrenzte Wahrnehmung

2. Begrenzte Erkenntnis

3. Falsche Deutung von Wahrnehmungen und Erkenntnissen:

-      Die alten Israeliten deuteten Naturkatastrophen, militärische Niederlagen und Schicksalsschläge in der Familie als Strafen Gottes.

-      Kranke z.Z. Jesu: Viele Juden glaubten, sie müssten eine Strafe Gottes abbüßen.

-      Karma-Lehre im Hinduismus: Arme und Kranke sind selbst schuld an ihrem Leid.

-      Die Nationalsozialisten deuteten die Evolutionserkenntnisse von Charles Darwin als gültige Erkenntnisse auch für die Entwicklung von Völkern und Rassen:
Sozialdarwinismus, Rassenlehre, Gefühllosigkeit und Grausamkeit gegenüber anderen Völkern.

 

4. Gefühlsverdrängungen in der Kindheit führen zu belastenden Projektionen und zu destruktiven Verhaltensweisen in der Gegenwart. >>

 

5. Generationsübergreifende Belastungen (unbewusste Gefühlssolidarität mit einem Vorfahren) führen ebenfalls zu belastenden Projektionen und zu destruktiven Verhaltensweisen in der Gegenwart. >>

 

6. Verschiebungen seelischer Bedürfnisse auf andere Bereiche menschlicher Bedürfnisse >>

 

7. Kompensation von Minderwertigkeitsgefühlen >>

 

LEIDER HAT DIE KATHOLISCHE KIRCHE KEINE ZEITGEMÄSSE GLAUBENSLEHRE ZU DEN DESTRUKTIVEN VERHALTENSWEISEN DES MENSCHEN!
WARUM MACHT DIE KIRCHENLEITUNG IHRE HAUSAUFGABEN NICHT?

 

Manfred Hanglberger (www.hanglberger-manfred.de )

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Neu-Evangelisierung – Vorschläge für eine zeitgemäße Reform der Kirche

 

Vorschläge für Wege aus der derzeitigen Kirchen-Krise